laojia yilu - 1. Form im alten Rahmen

   

1. Teil

1. yù beì shì (Vorbereitungsstellung)

2. jīn gāng dăo duì (Buddhas Wächter stampft mit dem Stößel)

3. lăn zhā yī (Den Mantel befestigen)

4. liù fēng sì bì (Sechsmal versiegeln und viermal verschließen)

5. dán biān (Die einzelne Peitsche)

6. jīn gāng dăo duì (Buddhas Wächter stampft mit dem Stößel)

7. bāi hè liàng chè (Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus)

8. xíe xíng (Schräge Stellung)

9. lōu xī (Das Knie umfassen und hochheben)

10. shàng sān bù (Dreifacher Vorwärtsschritt)

11. xíe xíng (Schräge Stellung)

12. lōu xī (Das Knie umfassen und hochheben)

13. shàng sān bù (Dreifacher Vorwärtsschritt)

14. yăn shŏu gōng quán (Die Hand verdeckt Arm und Faust)

15. jīn gāng dăo duì (Buddhas Wächter stampft mit dem Stößel)

16. piē shēn quán (Die Faust folgt dem eingedrehten Körper)

17. qīng lóng chū shuĭ (Der blaugrüne Drache schießt aus dem Wasser)

18. shuāng tuī shŏu (Mit beiden Händen schieben)
 

2. Teil

19. zhŏu dĭ kān quán (Die Faust zeigt sich unter dem Ellbogen)

20. dào juăn gōng (Rückwärtsgehen und die Arme eindrehen)

21. bāi hè liàng chè (Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus)

22. xíe xíng (Schräge Stellung)

23. shăn tōng bèi (Mit dem Rücken schnell ausweichen)

24. yăn shŏu gōng quán (Die Hand verdeckt Arm und Faust)

25. liù fēng sì bì (Sechsmal versiegeln und viermal verschließen)

26. dán biān (Die einzelne Peitsche)

27. yùn shŏu (Kreisende Hände)

28. gāo tàn mă (Vom Pferd aus spähen)

29. yòu cā jiăo (Mit dem rechten Fuß reiben)

30. zuŏ cā jiăo (Mit dem linken Fuß reiben)

31. zuŏ dèng yí gēn (linker Fersentritt)

32. shàng sān bù (Dreifacher Vorwärtsschritt)

33. jī dì chuí (Zum Boden Schlagen)

34. èr tī jiăo (Mit beiden Füßen treten)

35. hù xīn quán (Mit der Faust das Herz schützen)

36. xuàn fēng jiăo (Mit dem Fuß treten wie ein Wirbelwind)

37. yòu dèng yí gēn (Rechter Fersentritt)

38. yăn shŏu gōng quán (Die Hand verdeckt Arm und Faust)
 

3. Teil

39. xiăo qín dă (Kleines Fassen und Schlagen)

40. bào tóu tuī shān (Den Kopf in die Arme schließen und den Berg schieben)

41. liù fēng sì bì (Sechsmal versiegeln und viermal verschließen)

42. dán biān (Die einzelne Peitsche)

43. qián zhāo (Von vorne aufnehmen)

44. hòu zhāo (Von hinten aufnehmen)

45. yĕ mă fēn zōng (Die Mähne des Wildpferdes teilt sich)

46. liù fēng sì bì (Sechsmal versiegeln und viermal verschließen)

47. dán biān (Die einzelne Peitsche)

48. yù nǚ chuān suō (Die Jadefrau wirft das Webschiffchen)

49. lăn zhā yī (Den Mantel befestigen)

50. liù fēng sì bì (Sechsmal versiegeln und viermal verschließen)

51. dán biān (Die einzelne Peitsche)

52. yùn shŏu (Kreisende Hände)

53. shuāng băi lián (Mit beiden Händen gegen den Fuß bewegen)

54. diē chā (Herabfallen und die Beine spreizen)

55. jīn jī dú lì (Der goldene Hahn steht auf einem Bein)
 

4. Teil

56. dào juăn gōng (Rückwärtsgehen und die Arme eindrehen)

57. bāi hè liàng chè (Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus)

58. xíe xíng (Schräge Stellung)

59. shăn tōng bèi (Mit dem Rücken schnell ausweichen)

60. yăn shŏu gōng quán (Die Hand verdeckt Arm und Faust)

61. liù fēng sì bì (Sechsmal versiegeln und viermal verschließen)

62. dán biān (Die einzelne Peitsche)

63. yùn shŏu (Kreisende Hände)

64. gāo tàn mă (Vom Pferd aus spähen)

65. shí zì jiăo (Die Arme in einem Kreuz halten und gegen den Fuß schlagen)

66. zhī dāng chuí (Den Schlag auf den Unterleib richten)

67. yuán hóu tàn guŏ (Der Affe streckt die Frucht aus)

68. dán biān (Die einzelne Peitsche)

69. què dì lóng (Der Drache neigt sich zum Boden)

70. shàng bù qī xīng (Vorwärtsschreiten und mit sieben Sternen schlagen)

71. xià bù kuà gōng (Rückwärtsschreiten und die Arme spreizen)

72. shuāng băi lián (Mit beiden Händen gegen den Fuß bewegen)

73. dāng tóu páo (Direkt auf den Kopf schlagen)

74. jīn gāng dăo duì (Buddhas Wächter stampft mit dem Stößel)

75. shōu shì (Schlussstellung)


Die 1. Form im alten Rahmen geht auf Chen Changxing (14. Generation) zurück und ist die Basis für diesen Stil. Aus dieser Form entstanden später auch die folgenden Taijiquan-Stile. Mit ihren 75 Bewegungen ist sie schon wesentlich länger als die Kurzformen für Anfänger und benötigt eine gute körperliche Konstitution und eine starke Konzentrationsfähigkeit.
 

Die Übersetzungen ins Deutsche wurden großteils aus dem Buch: "Chen - Lebendiges Taijiquan im klassischen Stil" von Jan Silberstorff abgeleitet, welches 2003 im Lotus-Verlag erschienen ist.


Zurück nach Oben