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Die
38 Bewegungen des
Taijiquan
im Chen-Stil
nach
Chen Xiaowang
Teil
1
1. yù beì
shì (Vorbereitungsstellung)
2. jīn gāng dăo
duì (Buddhas Wächter stampft mit
dem Stößel)
3. bāi hè
liàng chè (Der weiße Kranich
breitet seine Flügel aus)
4. shàng sān
bù (Dreifacher Vorwärtsschritt)
5. xíe
xíng (Schräge Stellung)
6. lōu xī (Das
Knie umfassen und hochheben)
7. qián
táng ào bù (Geschicktes,
diagonales nach vorne Schreiten)
8. yăn shŏu gōng quán
(Die Hand verdeckt Arm und Faust)
9. piē shēn
quán (Die Faust folgt dem eingedrehten
Körper)
10. shuāng tuī shŏu (Mit
beiden Händen schieben)
Teil
2
11. sān huàn
zhăng (Die Handflächen wechseln dreimal)
12. zhŏu dĭ kān
quán (Die faust zeigt sich unter dem
Ellbogen)
13. dào juăn
gōng (Rückwärtsgehen und die Arme
eindrehen)
14. tuì bù
yā zhŏu (Ein Schritt zurück und mit dem
Ellenbogen schlagen)
15. bái shé
tù xìn (Die weiße
Schlange stößt ihre Zunge heraus)
16. shăn tōng
bèi (Mit dem Rücken schnell
ausweichen)
17. qián
táng ào bù (Geschicktes,
diagonales nach vorne Schreiten)
18. qīng lóng chū
shuĭ (Der blaugrüne Drache schießt
aus dem Wasser)
19. jī dì
chuí (Zum Boden Schlagen)
Teil
3
20. èr tī
jiăo (Mit beiden Füßen treten)
21. hù xīn
quán (Mit der Faust das Herz
schützen)
22. qián
zhāo (Von vorne aufnehmen)
23. hòu zhāo (Von
hinten aufnehmen)
24. yòu
dèng yí gēn (Rechter Fersentritt)
25. zuŏ dèng
yí
gēn (Linker Fersentritt)
26. yù nǚ
chuān suō (Die Jadefrau wirft
das Webschiffchen)
27. lăn zhā yī (Den
Mantel befestigen)
28. liù fēng
sì bì (Sechsmal versiegeln und
viermal verschließen)
Teil
4
29. dán biān (Die
einzelne Peitsche)
30. què dì
long (Der Drache neigt sich zum Boden)
31. shàng
bù qī xīng (Vorwärtsschreiten und
mit sieben Sternen schlagen)
32. xiăo qín
dă (Kleines Fassen und Schlagen)
33. yùn shŏu (Kreisende
Hände)
34. gāo tàn
mă (Hoch in Richtung des Pferdes strecken)
35. shuāng băi
lián (Mit beiden Händen gegen den
Fuß bewegen)
36. dāng tóu
páo (Direkt auf den Kopf schlagen)
37. jīn gāng dăo
duì (Buddhas Wächter stampft mit
dem Stößel)
38. shōu shì (Schlussstellung)
Die 38 Bewegungen
führen den Schüler bereits in eine
längere und komplexere
Art der
Formen. Hier vereinen sich Elemente aus der 1. Form des alten und des
neuen Rahmens und man findet deutlich mehr schnelle Elemente (fajin)
als in den 19 Bewegungen.
Die
Übersetzungen ins Deutsche stammen
aus dem Buch „ Chen – Lebendiges Taijiquan im
klassischen Stil“ von Jan Silberstorff, welches 2003 im
Lotus-Verlag erschienen ist.
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